Kleine Anfrage: Wird der Weiterbetrieb der Schwimmhalle des Hochschulsports von Landesseite unterstützt?

Die Schwimmhalle des Hochschulsports ist gerade im Winter ein wichtiger Bestandteil der Göttinger Bäderversorgung, doch die Halle weist einen hohen Sanierungsbedarf auf. Wie wird die Landesregierung hier unterstützen?

 

In einer kleinen Anfrage zur schriftlichen Beantwortung hat sich die Göttinger Landtagsabgeordnete Carina Hermann an die Niedersächsische Landesregierung gewandt und dort um Auskunft über den perspektivischen Weiterbetrieb der Schwimmhalle des Hochschulsports Göttingen gebeten.

„Das Schwimmbecken hat gerade für nordöstlichen Stadtteile Göttingens eine größere Rolle. Besonders mit Blick auf geeignete Standorte für ganzjährigen Schwimmunterricht ist das Becken von hoher Bedeutung.“, so Hermann.

Trotz der Relevanz sei die Zukunft nicht gesichert, sondern stehe vielmehr auf unsicherem Grund. „Der Wegfall der Schwimmhalle würde zu einer Verschlechterung des Sportangebots führen und vor allem Schwimmanfängerinnen und -anfänger treffen. Dies senkt nicht nur die Attraktivität der Sportstadt Göttingen, sondern trägt zu einem fundamentalen Problem bei: Immer weniger Menschen lernen sicheres Schwimmen“, bilanziert die CDU-Landtagsabgeordnete.

Folgende Fragen wurden an die Landesregierung gestellt:

  1. Ist den zuständigen Fachministerien der oben benannte Problemkomplex (Sanierungsstau und dem dadurch eventuell nicht möglichen Weiterbetrieb) bekannt?
  2. Welche Maßnahmen sind von Seiten des Landes geplant, um einen perspektivischen Weiterbetrieb der Schwimmhalle zu ermöglichen?
  3. Welche Landesförderprogramme gibt es derzeit, die die Sanierung (universitärer) Sportanlage, die für die Allgemeinheit zugänglich und nutzbar sind, einschließen? Es wird um Auflistung gebeten.