Pressestatement zum vorzeitigen Rückzug von Erich Sidler

| Presse

Der vorzeitige Rückzug Erich Sidlers, Intendant des Deutschen Theaters, wird ein Verlust für das Haus und für den Kulturstandort Göttingen sein.

Göttingen. Der vorzeitige Rückzug Erich Sidlers, Intendant des Deutschen Theaters, wird ein Verlust für das Haus und für den Kulturstandort Göttingen sein. Sidler prägt mit seiner Arbeit seit 2014 das bedeutendste Theater unserer Stadt und hat in dieser Zeit nicht nur Akzente gesetzt, die bleiben, sondern auch Entwicklungen angestoßen, die bis in die Gesellschaft Göttingens strahlen. Dafür gilt ihm mein Dank! 

Die zukünftige Intendanz wird ein Haus vorfinden, das tief in der Stadt verwurzelt ist und höchstes Ansehen über die Grenzen Südniedersachsens genießt. Zur Wahrheit wird aber auch gehören, dass das Deutsche Theater weiterhin vor großen Herausforderungen stehen wird - allen voran die dringend notwendige Sanierung. Meine Erwartung an die zukünftige Intendanz ist daher, dass diese eine ebenso starke und ausdauernde Stimme sein wird, wie Erich Sidler es ist und bis 2027 auch noch sein wird. Auf meine Unterstützung, gerade bei der von mir stets geforderten Dreiteilung der Sanierungskosten zwischen Kommune, Land und Stadt, kann die neue Leitung zählen.

Die frühzeitige Bekanntgabe des geplanten Rückzugs zeugt von Respekt vor der Institution und zeigt, welche Bedeutung die Intendanz für ein Theater hat. Erich Sidler erlaubt so einen geordneten Übergang und die ruhige, koordinierte Suche nach einer Nachfolge, die unser Theater und unsere Stadt ab 2027 mit neuen, anderen Impulsen bereichern wird.

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